Regenerative Energie

Erneuerbare Energien, auch regenerative Energien, sind Energien aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle beiträgt. Es sind nachhaltig zur Verfügung stehende Energieressourcen, zu denen insbesondere Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung (Sonnenenergie), Erdwärme (Geothermie) und die durch Gezeiten erzeugte Energie zählen. Eine weitere Quelle erneuerbarer Energien ist das energetische Potenzial (Biogas, Bioethanol, Holz u. a.) der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Biomasse.

Die aus Quellen erneuerbarer Energie (EE) erzeugten Energieformen (Elektrizität, Wärme, Kraftstoff) werden zumeist auch als erneuerbare Energien bezeichnet. Bei EE-Elektrizität werden auch die Bezeichnungen Grünstrom und Ökostrom verwendet.

Klimaschutz:

Bei der energetischen Nutzung fossiler Energieträger werden große Mengen Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgestoßen, während erneuerbare Energien in der Regel deutlich geringere Mengen an Treibhausgasen emittieren. Die Freisetzung von Treibhausgasen erfolgt dabei hauptsächlich bei der Herstellung sowie in geringerem Ausmaß beim Transport der Anlagen (Windkraftanlage, Photovoltaikanlage, usw.), da beim heutigen Energiemix hierfür noch überwiegend auf Energie aus fossilen Energieträgern zurückgegriffen wird. Diese Emissionen werden jedoch in der Lebenszeit mehrfach amortisiert, so dass netto eine deutliche Einsparung an Klimagasen zu bilanzieren ist. Im Jahr 2011 haben die erneuerbaren Energien 127 Mio. Tonnen CO2 eingespart.

>> Auszug aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Regenerative_Energie