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Wir wollen Impulse für ein verstärktes Klimaschutz - Engagement von Bürgern / innen, Unternehmen und Verwaltung in Bissendorf geben.

Erste Schritte für Sie:
Lassen Sie einen kostenlosen Energiecheck ihres Hauses durchführen. An Hand eines Fragebogens werden mögliche Einsparpotenziale aufgezeigt , damit Hausbesitzer mit diesen Unterlagen einen Handwerker ihres Vertrauens oder einen professionellen Energieberater ansprechen können, um ggf. weitere Maßnahmen gezielt einleiten und möglicherweise Kosten sparen zu können. - Kontakt.
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17.10.2016 20:13 von Sabine Driehaus

„Ich möchte nicht mein Enkel sein!“

 

Die gewaltige Eiswand des Smeerenburggletschers auf Spitzbergen. Schmilzt er, verliert er seine Stabilität, und es können riesige Eisblöcke in den Fjord stürzen und verheerende Flutwellen auslösen. Ein solches Szenario bedroht die peruanische Stadt Huaraz. (Foto: Kathrin Driehaus)


Saúl Luciano Lliuya kämpft um seine Heimat: Unterstützt von der Organisation Germanwatch und der Hamburger Rechtsanwältin Roda Verheyen reicht er im November 2015 am Essener Landgericht Klage gegen den deutschen Energiekonzern RWE ein. Grund: Die vom globalen Temperaturanstieg verursachte Gletscherschmelze bedroht die 120.000-Einwohner-Stadt Huaraz in den Anden akut. Der Staat Peru ist arm und kann die Mittel für die notwendigen Schutzmaßnahmen nicht bereitstellen, und so fordert der Kleinbauer und Bergführer, dass die RWE als ein Verursacher des Klimawandels ihren Teil der Verantwortung zumindest finanziell trägt: Der größte Einzelemittent Europas ist für ein halbes Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich, also soll er auch ein halbes Prozent der Kosten für den Schutz seiner Heimatstadt (etwa 20.000 Euro) übernehmen. Das Essener Landgericht lässt die Klage zu. Ein Präzedenzfall und Beispiel dafür, wie teuer der Klimawandel die Betriebs- und Volkswirtschaften zu stehen kommen wird – ganz abgesehen davon, dass wir unsere Lebensqualität einbüßen.

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28.09.2016 17:18 von Sabine Driehaus

Saubere Energie für Bissendorf trifft Hochschule Osnabrück

Ein konstruktiver Austausch trotz gegensätzlicher Ansichten zum Thema „Netzausbau“: Wissenschaftler des Projekts „Net-Future-Niedersachsen“ mit Mitgliedern des Vereins „Saubere Energie für Bissendorf“ (Foto: HS Osnabrück, Projekt Net-Future-Niedersachsen)

 

Anfang August fand ein Austausch zwischen dem Energieverein und Wissenschaftlern des Projekts „Net-Future-Niedersachsen“ in den Räumen der Hochschule statt. Der Kreis setzte sich aus den Juristen Prof. Dr. Volker Lüdemann und Juliette Große Gehling, dem Kommunikationswissenschaftler Dimitrij Umansky sowie Prof. Dr.-Ing. Peter Vossiek und Daniel Hölker von der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule zusammen. Von unserer Seite aus nahmen Gerd Hündorf und Rolf Schwager vom Vereinsvorstand, Bürgermeister Guido Halfter und Sabine Driehaus teil.

Im Folgenden stellen wir eine Auswahl der ersten Forschungsarbeiten vor:


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28.09.2016 17:16 von Sabine Driehaus

In eigener Sache…

An dieser Stelle einige Anmerkungen zum Artikel „Dinner for one“ (Blickpunkt, Juli-Ausgabe):

Wir begrüßen ausdrücklich, dass Übertragungsnetzbetreiber Amprion und Gemeindevertretung Bissendorf die Meinung der Bürger zum geplanten Netzausbau in der Gemeinde eingeholt haben, bemängeln aber die Art und Weise, in der der Trassenfindungsprozess durchgeführt wurde.

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01.09.2016 17:11 von Sabine Driehaus

„Saubere Energie für Bissendorf“ mit neuem Angebot: Stefan Heckmann, Gerd Hündorf und Rolf Schwager (v. li.) präsentieren die Wärmebildkamera FLIR E5 (Foto: Sabine Driehaus)

Wärmelecks auf der Spur

Eine großzügige Spende der Volksbank GMhütte-Hagen-Bissendorf eG (Vielen Dank dafür!) macht es möglich: Zusätzlich zu den bewährten, kostenlosen Energiechecks im Rahmen der DBU-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ kann der Verein „Saubere Energie für Bissendorf“ zukünftig Bissendorfer Bürgern gegen eine kleine Spende Thermographieaufnahmen ihres Hauses anbieten. Mit der neuen Wärmebildkamera des Typs FLIR E5 erfassen wir - im Gegensatz zu Thermographieüberflügen - nicht nur das Dach, sondern auch die Außenwände des Gebäudes.

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18.08.2016 12:33 von Sabine Driehaus

Was Sie schon immer über den Stromnetzausbau wissen wollten…

...aber in der Zeitung eher nicht finden werden

Es ist ruhig geworden um den Netzausbau, zumindest in Bissendorf. Die Bürger durften sich äußern, den Rest erledigen jetzt die Experten – hinter verschlossenen Türen.

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01.08.2016 12:12 von Sabine Driehaus

Wir müssten das nicht tun, aber… Saubere Energie für Bissendorf e.V. präsentiert: Dinner for one oder: Ein Bürgerdialog, der nicht stattfindet

Handelnde Personen:
Hauptrolle (die einzige): Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Amprion
Nebenrollen: Kommunikationswissenschaftler, PR-Büros, Medien, Verwaltung und Politik

Statisten:
Die Bürgerinitiativen als der Tiger, der als Bettvorleger endet
Die Bürger als die leeren Stühle am (Runden) Tisch

Handlung:

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13.06.2016 20:34 von Sabine Driehaus

Dahinter steckt ein kluger Kopf: Ein Sicherungskasten mit (XXL-)Format

Dahinter steckt immer ein kluger Kopf…. - Energieautarkie ist machbar

Katrin Schwager und Heiko Düsing reden nicht über's Energiesparen, sie tun es: Bei einer Besichtigung ihres Neubaus für Mitglieder des Vereins „Saubere Energie für Bissendorf“ zeigen sie, dass mit Hilfe einer intelligenten Kombination von Energieerzeugung, -speicherung und -einsparung allen Unkenrufen zum Trotz eine Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien zum größten Teil möglich ist, und zwar schon heute und bezahlbar: Geheizt wird mit Erdwärme, der Strom kommt vom Dach.

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09.05.2016 12:31 von Sabine Driehaus

Fahrgemeinschaft? Au jau! - Mitfahrerbänke machen mobil

Hier bleibt man nicht sitzen: Mitfahrerbänke sind in der Eifel schon der Renner. Demnächst vielleicht auch in Bissendorf?

 

 

 

Die mittlerweile wohl berühmteste Bank Deutschlands steht in Speicher. Wer hier Platz nimmt, will weg – zum Schwimmbad, zum Bahnhof, zum Shoppen...und hat kein Auto.

Das Problem ist Landbewohnern bestens bekannt: Wohngebiete, Einkaufsmöglichkeiten, soziale und Verwaltungseinrichtungen liegen oft weit auseinander, und die Busverbindungen in die nächste Stadt oder auch nur in den nächsten Ortsteil lassen zu wünschen übrig. Ohne das „Mama-Taxi“ wird der Besuch bei Freunden zum Problem, ebenso der Arzttermin oder der Weg zur Sporthalle. Gerade ältere Mitbürger scheuen sich davor, ständig ihre ohnehin schon gestressten Kinder / Schwiegerkinder zu bitten, sie zu fahren. Man bleibt also zu Hause, wenn es nicht drängt, und soziale Vereinsamung ist die Folge.

Mit einer ebenso einfachen wie genialen Idee gibt die kleine Gemeinde Speicher in der Eifel ihren Bewohnern ohne fahrbaren Untersatz ein Stück Lebensqualität zurück: Die Mitfahrerbank.

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09.05.2016 12:23 von Sabine Driehaus

Karikatur: Gerd Hündorf

Ohms Tierleben - Der Energiespeicher

Trotz seiner Artenvielfalt ist der Energiespeicher einem Großteil der Bevölkerung nahezu unbekannt. Als Kulturfolger siedeln kleine, nachtaktive Arten vorzugsweise in Privathäusern mit Solaranlagen auf dem Dach. Große, ausgewachsene Exemplare sind etwas seltener; in Niedersachsen wurde bislang nur die dem Automarder verwandte Art „PowerToGas“ im emsländischen Werlte gesichtet.

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13.04.2016 19:35 von Sabine Driehaus

Angela, wir müssen reden!

Die Welt bejubelte die Ergebnisse der Klimaschutzkonferenz von Paris, und mit ihr jubelte die Bundesregierung und ließ sich als treibende Kraft hinter dem Abkommen feiern. Schaut man sich allerdings an, was hier vor der eigenen Haustür unter dem Deckmäntelchen „Energiewende“ so alles passiert, muss man sich die Frage stellen: Was treibt die Bundesregierung da wirklich?

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17.03.2016 12:23 von Sabine Driehaus

Schüler experimentieren…

Wenn es blitzt und donnert, die Sonne scheint, der Wind die Blätter von den Bäumen reißt oder in China ein Sack Reis umfällt – immer ist Energie im Spiel, entweder in elektrischer Form oder als Wärme- oder Bewegungsenergie.

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17.02.2016 20:54 von Sabine Driehaus

Energiewende selber machen! Jetzt!

Erneuerbare Energien in jedem Haushalt auch bei wenig Platz und kleinem Geldbeutel?

Der neue Film von Frank Farenski Leben mit der Energiewende 3 zeigt wie es geht!

Starring: Franz Alt, Hans-Joseph Fell, Ulrich Jochimsen, Volker Quaschning

Jetzt online anschauen auf http://www.lebenmitderenergiewende.de

17.02.2016 19:27 von Sabine Driehaus

Stromautobahnen helfen – aber wem?

  • Offshorestrom aus der Nordsee wird den Süden nicht erreichen, bestenfalls den Stromverbrauch   Nordwestdeutschlands decken!
  • Die Stromtrassen sind überdimensioniert und werden den billigen, umweltbelastenden Überschussstrom aus den (alten) Kohle- und Atomkraftwerken transportieren / exportieren / importieren!
  • Der Stromtrassenbau ist nach dem Ausstieg aus der Atomkraft und dem Auslaufen der alten Kohlekraftwerke das letzte große Geschäft für die Energieversorger (ca. 9 % Rendite!)!
  • Der geplante Netzausbau kostet Milliarden von Euro, erschwert die notwendigen Innovationen im Bereich Energiespeicherung und erhält das „alte“ Versorgungssystem künstlich am Leben!
  • Stromautobahnen können das Netz destabilisieren („Braess-Paradoxon“)!
  • Gemeinsam mit den Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die seit 2009 vor allem die Bürgerenergie schrittweise demontieren, bremst der Netzausbauplan das weltweite Erfolgsmodell Energiewende in Deutschland massiv aus!

Wir fordern:

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01.12.2015 16:01 von Sabine Driehaus

Alles ganz wunderbar weihnachtlich? - Besinnliches zum Fest

Weihnachten ist eine Zeit des Friedens und der Besinnung; zwischen Dominosteinen und Spekulatius denken wir besonders an diejenigen unter uns, die es nicht so gut haben.

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17.11.2015 16:56 von Sabine Driehaus

Mein Strom kommt aus der Steckdose Teil 9: Für ein paar Dollar mehr

Lorenz Jarras warnte, doch niemand wollte es hören: Der Wirtschaftswissenschaftler der Hochschule RheinMain in Wiesbaden prophezeite schon im Vorfeld der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2009, „dass der neue EEG-Ausgleichsmechanismus den Ausbau der erneuerbaren Energien gefährden könne“. Dass hier etwas nicht passt, fällt auch dem Laien auf: Immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien kann immer billiger produziert werden, und trotzdem steigt die EEG-Umlage.

Politik und Medien suchen die Schuldigen an bekannter Stelle: Die EEG-Umlage fördert die erneuerbaren Energien, also: Die Produzenten von Ökostrom bekommen zuviel Geld.

Nimmt man aber die wirtschaftlichen Zusammenhänge einmal genauer unter die Lupe, fällt schnell auf, dass der Grund dieser Entwicklung nicht in überhöhten Einspeisevergütungen zu suchen ist, sondern in der Art und Weise, wie Strom gehandelt und die EEG-Umlage berechnet wird. Und die wiederum ist ein rein politisches Konstrukt und hat mit den tatsächlichen Förderkosten von Ökostrom nicht mehr viel zu tun.

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